Im Kern beschreibt die Währungskorrelation im Forex-Markt das statistische Maß, das den Zusammenhang zwischen den Kursbewegungen zweier Währungspaare ausdrückt.
Diese Korrelationen bestimmen, ob sich Währungen gleichgerichtet, entgegengesetzt oder unabhängig voneinander bewegen.
Arten von Währungskorrelationen
Positive Korrelation
Diese liegt vor, wenn sich zwei Währungspaare in die gleiche Richtung bewegen.
Ein klassisches Beispiel sind EUR/USD und GBP/USD, die häufig positiv korrelieren. Grund dafür sind die engen wirtschaftlichen Verflechtungen und ähnlichen geldpolitischen Rahmenbedingungen in Europa und Großbritannien.
Eine positive Korrelation weist darauf hin, dass ähnliche externe Faktoren auf beide Währungen einwirken.
Negative Korrelation
Bei einer negativen Korrelation bewegen sich zwei Währungspaare in entgegengesetzte Richtungen.
Ein bekanntes Beispiel ist EUR/USD und USD/CHF. Die Stabilität der Schweizer Wirtschaft wirkt häufig gegenläufig auf den USD/CHF-Kurs und spiegelt wider, wie unterschiedliche wirtschaftliche Entwicklungen zu gegensätzlichen Kursbewegungen führen können.
Keine Korrelation (Nullkorrelation)
In seltenen Fällen bewegen sich zwei Währungspaare unabhängig voneinander.
Eine Nullkorrelation deutet darauf hin, dass keine erkennbare Beziehung besteht – oft aufgrund unterschiedlicher geopolitischer oder wirtschaftlicher Einflussfaktoren.
Das Verständnis dieser Korrelationen ist weit mehr als eine theoretische Übung – es ist ein praktisches Werkzeug für Prognosen und die Entwicklung effektiver Trading-Strategien.